Das Projekt wird unterstützt von:

 



Verein "Dokumentation Basler Fasnacht"

Rudolfstrasse 9

4054 Basel
 

T  +41 (0) 79 628 72 77
 

info[at]dokumentation-baslerfasnacht.ch

 

 

 


 
 
 


Dokumentation
Basler Fasnacht

 

Herzlichen Dank für Ihren Besuch auf unserer Projektseite

Das Projekt „Dokumentation Basler Fasnacht“ will innerhalb von drei Jahren einen wichtigen Teil des UNESCO-Übereinkommens für das immaterielle Weltkulturerbe der Basler Fasnacht umsetzen. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Bewahrung des immateriellen Weltkulturerbes gemäss der unterzeichneten UNESCO-Vereinbarung der Basler Fasnacht gegeben. Die häufigsten gestellten Fragen über das Projekt werden  in der Rubrik FAQs beantwortet.



IHRE UNTERSTÜtzung ZÄHLT


Unterstreichen Sie die Wichtigkeit des Projektes mit Ihrem Beitritt in das Unterstützungskomitee. Dem Komitee sind bereits eine Vielzahl an Fasnächtler:innen, Politiker:innen und Forschende beigetreten. Die Liste mit den Unterstützenden können Sie hier einsehen.

Dem Komitee beitreten können Sie mit einer Nachricht an die Projektleitung über das Kontaktformular. Herzlichen Dank!



Projektstand


  • Das Projekt befindet sich seit Sommer 2020 in der Finanzierungsphase.
  • Im Februar 2021 wurde im Grossen Rat Basel-Stadt von Balz Herter ein politischer Anzug betreffend Bewahrung, Dokumentation und Vermittlung der Basler Fasnacht deponiert. Das Projekt erhofft sich durch die Behandlung des politischen Anzuges in Zukunft nebst der bereits bestehenden inhaltlichen, auch eine finanzielle Unterstützung durch den Kanton Basel-Stadt.
    -> Text politischer Anzug
  • Die Projektarbeiten werden nach erfolgreicher Finanzierung aufgenommen.



DRINGLICHKEIT


Die Basler Fasnacht wurde aufgrund der COVID19-Pandemie sowohl im Jahre 2020 als auch im Jahre 2021 abgesagt, eine Durchführung im Jahr 2022 ist noch ungewiss.  Immaterielle Kulturerbe müssen stattfinden und praktiziert werden können, sonst sind sie bedroht. Das ist der Sache des Immateriellen inhärent. Des Weiteren wurde zu Beginn des Jahres 2021 in Basel-Stadt das neue Kulturgüterschutzgesetzt ratifiziert, was zu neuen Auflagen bei der Benutzung von Lager- und Archivräumen führen kann. Vereine werden ohne fachkundige Unterstützung nicht sachgerecht mit ihren Archivalien und Dokumenten umgehen (können) und diese im schlimmsten Falle vor einer Erfassung, Dokumentation oder Digitalisierung vernichten.


Per Definition befindet sich das Weltkulturerbe in einer Phase der Bedrohung, die zusätzlich dadurch verschärft wird, dass das Projekt bisher nur sehr wenig finanzielle Unterstützung durch Stiftungen und Unternehmungen erfährt - mit Ausnahme der auf dieser Seite aufgeführten Institutionen. Zwar begrüssen gemäss fast alle kontaktierten Personen und Institutionen inhaltlich das Projekt und erkennen den Nutzen für eine breite Öffentlichkeit, aber ohne substanzielle und damit finanzielle Unterstützung durch eine Stelle, die sich einem gesellschaftlich bedeutsamen kulturellen Ereignis annehmen und ein Projekt mittragen kann, welches sich der Erschliessung, Veröffentlichung und damit der Vermittlung des wichtigsten Kulturerbes des Kantons mit regionaler Ausstrahlung zum Ziel setzt, kann sich das Projekt trotz grossem Anteil an ehrenamtlicher Arbeit nicht selbst finanzieren.



CHANCE


Das von einer neutralen Trägerschaft geleitete Projekt koordiniert und kommuniziert interdisziplinär und übergeordnet auf allen Ebenen und kann zwischen allen Stakeholdern vermitteln, ohne dass eine einzelne Instanz bevorzugt wird. Auf nationaler Ebene hat das Projekt Pilotcharakter und damit eine Ausstrahlung und Signalwirkung für andere Projekte. Es betritt aber auch Neuland und muss einzelne Projektschritte als Work in progress definieren.
Die Nachfrage und das Interesse der Öffentlichkeit sind gross. Das zeigen die medialen Berichterstattungen und Interaktionen mit dem Projekt. Sowohl Private wie auch Vereine und Institutionen möchte Ihre Archive mit dem Projekt verknüpfen und öffentlich zugänglich machen. Forschende und private Initiativen suchen Quellenmaterial und kontaktieren die Projektleitung regelmässig in Aussicht auf neue Archivbestände.